Verwaltungspraktikum

Beim Verwaltungspraktikum handelt sich um ein Ausbildungsverhältnis, in dem Praktikantinnen und Praktikanten ihre jeweilige Vorbildung durch eine entsprechende praktische Tätigkeit in der Bundesverwaltung ergänzen, vertiefen und dadurch Berufspraxis erwerben können. Es ist eine Schnittstelle zwischen Vorbildung und späterer Berufsausübung, sei es beim Bund oder einem anderen Arbeitgeber.

Bereits seit 2004 kann im Bundesdienst ein Verwaltungspraktikum absolviert werden. Die Dauer des Praktikums ist auf ein Jahr begrenzt. Es steht Personen mit beendeter Schulpflicht, abgeschlossener mittlerer Schule, Fachhochschule oder Universität, Personen mit abgeschlossener Lehre und Maturantinnen und Maturanten offen. Verwaltungspraktikantinnen und Verwaltungspraktikanten erhalten je nach höchster abgeschlossener Vorbildung einen Ausbildungsbeitrag. Bedingung für die Aufnahme von Verwaltungspraktikantinnen und Verwaltungspraktikanten ist die budgetäre Bedeckung, darüber hinaus gibt es keine Einschränkungen.

Zum 31.12.2015 arbeiteten beim Bund 768 Verwaltungspraktikantinnen und Verwaltungspraktikanten mit einem Frauenanteil von 68 Prozent. 287 der Praktikantinnen und Praktikanten hatten bereits eine akademische Vorbildung. Seit 1.1.2012 sind unentgeltliche Praktika gem. § 36e VBG im Bundesdienst verboten.

Weiterführende Informationen finden Sie im Kapitel Moderner Arbeitgeber – Start im Bundesdienst – sowie unter dem Menüpunkt – Lehre und Verwaltungspraktika.