Daten und Fakten zum Bundespersonal

  • Beamtinnen und Beamte, Vertragsbedienstete

    Im Bundesdienst werden zwei Arten von Dienstverhältnissen unterschieden, das öffentlich-rechtliche und das vertragliche. Das öffentlich-rechtliche Dienstverhältnis (das "Beamtentum") ist mit 56,9 Prozent (berechnet auf Basis von Vollbeschäftigtenäquivalenten) vorherrschend – ein Grund dafür ist, dass es in einigen Berufsgruppen wie dem Exekutivdienst, dem Militärischen Dienst oder bei den Richterinnen und Richtern bzw. Staatsanwältinnen und Staatsanwälten keine Alternative zum öffentlich rechtlichen Dienstverhältnis gibt. Aufgrund des Pragmatisierungsstopps sinkt jedoch der BeamtInnenanteil kontinuierlich. mehr

  • Die Altersstruktur des Bundespersonals

    Im Zeitraum von 1995 bis 2015 ist das Durchschnittsalter der Bundesbediensteten von 40,5 Jahre auf 46,0 Jahre gestiegen. Der veränderte Altersaufbau ist vor allem auf die restriktive Aufnahmepolitik der vergangenen Jahre, das steigende Pensionsantrittsalter und auf die höhere Qualifikation der Bundesmitarbeiterinnen und –mitarbeiter und damit verbunden des höheren Eintrittsalters aufgrund der längeren Ausbildungszeiten, zurückzuführen. mehr

  • Fehlzeiten

    Fehlzeiten, insbesondere Krankenstände, werden als wichtige personalwirtschaftliche Frühindikatoren angesehen. Sie können beispielsweise auf Mängel in der Arbeits- oder Organisationsgestaltung sowie der Beschäftigungsstruktur hinweisen. Im Bundesdienst sind 12,6 Krankenstandstage, in der Privatwirtschaft 12,7 Krankenstandstage zu verzeichnen. In der Analyse ist das höhere Durchschnittsalter von Bundesbediensteten mitzuberücksichtigen. mehr

  • Frauen und Männer

    Der Bund gibt ein klares Bekenntnis zur Gleichstellung von Frauen und Männern im Bundesdienst ab. Als Arbeitgeber dokumentiert er mit dem Bundes-Gleichbehandlungsgesetz seine Vorbildrolle hinsichtlich der Gleichbehandlung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt und der Frauenförderung. In den letzten steigt, nicht zuletzt dank zahlreicher Maßnahmen der Frauenförderung, der Frauenanteil kontinuierlich an. Aktuell beträgt der Frauenanteil im Bundesdienst 41,7 Prozent. mehr

  • Pensionistinnen und Pensionisten

    Beamtinnen und Beamte des Bundes sind nicht pensionsversichert wie Arbeiterinnen und Arbeiter und Angestellte der Privatwirtschaft und Vertragsbedienstete. Der Bund als Dienstgeber leistet für seine Beamtinnen und Beamte keine Pensionsversicherungsbeiträge an die Sozialversicherung, sondern übernimmt die Ruhestandsversorgung für diese und deren Hinterbliebene selbst. mehr

  • Qualifikation

    Aus- und Weiterbildung haben im Bundesdienst einen hohen Stellenwert. So gilt für die meisten Bundesbediensteten das Vorbildungsprinzip, das heißt, dass für einen Arbeitsplatz eine bestimmte Vorbildung vorausgesetzt wird. Verglichen mit der Privatwirtschaft ist der Anteil gut ausgebildeter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bundesdienst sehr hoch. Der Akademikerinnen- und Akademikeranteil und Maturantinnen- und Maturantenanteil liegt im Bundesdienst bei 49,9 Prozent, in der Privatwirtschaft liegt dieser Wert bei 31,7 Prozent. mehr

  • Teilbeschäftigung

    28,2 Prozent der österreichischen Erwerbstätigen (inklusive öffentlich Bedienstete) sind teilbeschäftigt (Durchschnitt 2015). Verglichen damit, ist die Teilbeschäftigung im Bundesdienst mit 17,6 Prozent relativ niedrig. mehr