Die Organisationsstruktur des Bundesdienstes

Die Durchführung der Aufgaben des Bundes obliegt den Bundesministerien, genauer gesagt den Zentralstellen, und deren nachgeordneten Dienststellen. Zusammen bilden sie ein Ressort. Darüber hinaus werden öffentliche Aufgaben von ausgegliederten Einrichtungen wahrgenommen.

Der Anteil der direkt in den Zentralstellen arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beträgt 7,5 Prozent, in den zahlreichen nachgeordneten Dienststellen wie z. B. Schulen, Gerichten, Finanzämtern und Polizeiinspektionen arbeiten 91,7 Prozent der Bediensteten.

Ebenfalls Teil der Bundesverwaltung sind staatliche Stellen wie Höchstgerichte und Organe, denen die Kontrolle der Verwaltung obliegt. Diese genießen besondere Selbständigkeit und Unabhängigkeit.

Bei der Präsidentschaftskanzlei, Parlamentsdirektion, Verfassungsgerichtshof, Verwaltungsgerichtshof, Volksanwaltschaft und Rechnungshof sind 0,8 Prozent der Bundesbediensteten tätig.

Staatliche Leistungserstellung kann auch auf eigene Rechtsträger privaten oder öffentlichen Rechts übertragen werden. In diesen Fällen wird von "Ausgliederung" gesprochen. In ausgegliederten Einrichtungen (z. B. Statistik Austria, Bundesmuseen, Arbeitsmarktservice, Universitäten, Bewährungshilfe und andere) arbeiten rund 6.600 Bundesbeamtinnen und Bundesbeamte (VBÄ), rund 13.500 arbeiten in den Nachfolgegesellschaften der Post.

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