Patensystem

Meistens besteht auch die Möglichkeit, auf Wunsch der/des Karenzierten einen Paten/eine Patin zu ernennen, der den Wiedereinstieger/die Wiedereinstiegerin bei der fachlichen Einarbeitung, der Reintegration in die Abteilung und beim Aufbau interner und externer Netzwerke unterstützt.

Ebenfalls auf freiwilliger Basis, kann der Pate/die Patin auch schon während der Elternkarenz als Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner dienen und über Aktuelles und Änderungen informieren.

Die Patenschaft

  • ist ein Angebot an die Karenzierte/den Karenzierten, das auf Freiwilligkeit basiert, ohne Druck und Zwang
  • der Pate/die Patin sollte von der/dem Karenzierten frei wählbar sein
  • der Pate/die Patin sollte der/dem Karenzierten rangmäßig gleichgestellt sein und nicht in Konkurrenz zur/zum Karenzierten stehen
  • der Pate/die Patin sollte aus dem Arbeitsbereich der/des Karenzierten kommen und nach Möglichkeit schon Erfahrung mit dem Arbeitsumfeld haben
  • der Pate/die Patin sollte bereit für diese Betreuungsaufgabe sein. Frequenz und Art der Kontakte sind frei vereinbar und jederzeit abänderbar. Besteht die Patenschaft schon während der Elternkarenz, so wäre beispielsweise eine telefonische Kontaktaufnahme bzw. die Zusendung von Infos einmal pro Monat denkbar. Mit zunehmender Nähe zum Wiedereinstieg könnte der Kontakt dann intensiviert werden.

Sollten Sie während oder nach der Elternkarenz Interesse an der Betreuung durch einen Paten/eine Patin aus Ihrem Arbeitsumfeld haben, kontaktieren Sie bitte Ihre Vorgesetzte oder Ihren Vorgesetzten bzw. Ihre Personalstelle.