Newsletter Nummer 53 / Jänner 2015

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu Beginn des Jahres möchte ich Sie besonders auf das Bildungsprogramm 2015 mit über 500 Seminaren der Verwaltungsakademie aufmerksam machen. Nutzen Sie dieses umfangreiche Bildungsangebot!

Im Dezember fanden zahlreiche Informationsveranstaltungen in unserem Hause statt. Dies wollen wir fortführen: die PersonalleiterInnentagung 2015 findet am 26. und 27. März 2015 statt.

Erfreuliches darf ich zu den Lehrlingen im Bundesdienst berichten: Um Jugendlichen einen reibungslosen und qualifizierten Einstieg in das Berufsleben zu ermöglichen, beschäftigt der Bund Lehrlinge in mittlerweile über 50 Lehrberufen.

Ich darf an dieser Stelle allen KollegInnen der Sektion III und in den Ressorts sowie allen unseren PartnerInnen aus Gewerkschaften, Gebietskörperschaften, nationalen und internationalen Verbänden an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit und Kooperationsbereitschaft herzlich danken und ein gutes Jahr 2015 wünschen.

Mit besten Grüßen
Mag. Angelika Flatz
Sektionschefin für den Öffentlichen Dienst und Verwaltungsinnovation

Das Bildungsprogramm 2015 der Verwaltungsakademie

Auch im Bildungsjahr 2015 bietet die Verwaltungsakademie des Bundes wieder ein reichhaltiges Programm an. In über 500 Seminaren und Trainings werden in 20 verschiedenen Themenfeldern und 12 Lehrgängen aktuelles Wissen und zukunftsfähige Kompetenzen vermittelt. Für die neu etablierten Verwaltungsgerichte wurde ein spezielles Angebot entwickelt. Ein neues Leadership-Diplom kann erworben werden, das nach dem Vorbild des bereits etablierten Europa-Diploms eine flexible Zusammenstellung von Führungskräfte- und Public-Management-Seminaren zu einem individuellen Curriculum ermöglicht. Die Seminare zum Projekt-, Prozess- und Wissensmanagement sind mit innovativen Inhalten angereichert. Schwerpunkte bleiben weiterhin die Wirkungsorientierung sowie die umfassenden Grundausbildungsmodule und die intensiven Sprachseminare. Neben dem Bildungsprogramm 2015 stehen allen Kundinnen und Kunden der Verwaltungsakademie auch die maßgeschneiderten „Tailormade-Veranstaltungen“, Inhouse-Consulting und individuelle Coaching-Angebote zur Verfügung. Das Team der Verwaltungsakademie freut sich auf ein spannendes Bildungsjahr 2015. Service und Kontakt: vab@bka.gv.at, Telefon: +43 1 53115-207192

Vorankündigung: PersonalleiterInnentagung 2015

SAVE THE DATE: Am 26. und 27. März 2015 findet die nächste PersonalleiterInnentagung der Sektion III Öffentlicher Dienst und Verwaltungsinnovation statt (Veranstaltungsort: Bundesamtsgebäude Radetzkystraße, 1030 Wien).

Lehrlinge im Bundesdienst

Im Bundesdienst wird die Ausbildung von Lehrlingen gefördert, um den Jugendlichen einen qualifizierten Einstieg in das Berufsleben zu ermöglichen und durch eine optimale Ausbildung bestmögliche Perspektiven zu eröffnen. Der Bund beschäftigte mit Stichtag 1. Oktober 2014 1.493 Lehrlinge in über 50 verschiedenen Lehrberufen. Im Vergleich dazu betrug der Lehrlingsstand 2004 lediglich 273 (entspricht daher einer Vermehrung von 1220 Lehrstellen gegenüber 2004). Bei der Aufnahme von Lehrlingen wird im Rahmen der ressortspezifischen Möglichkeiten insbesondere darauf hingewirkt, zukunftsorientierte Ausbildungswege zu forcieren; auch soll für weibliche Lehrlinge das Interesse an technischen bzw. „atypischen“ Berufen geweckt werden. Der Lehrlingsaustausch mit anderen Bereichen sowie die neuen, verbesserten Möglichkeiten zur Ablegung der Berufsreifeprüfung („Lehre & Matura“) sollen dabei ebenso weiter gestärkt werden. Diese erfolgreiche Ausbildung der Lehrlinge ist nur dank der qualifizierten und engagierten Ausbildnerinnen und Ausbildner möglich.

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Lehrlingsbeschäftigung beim Bund ist die Integration vor allem junger Menschen mit Behinderung oder sonstigen Benachteiligungen in den Arbeitsmarkt. Eine sehr erfolgreiche, am Arbeitsmarkt bewährte Maßnahme ist die integrative Berufsausbildung. Diese wurde für Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen geschaffen, denen die Absolvierung einer „üblichen“ Lehre nicht möglich ist. Durch neue Formen der Berufsausbildung können die individuellen Bedürfnisse von benachteiligten Jugendlichen ganz gezielt berücksichtigt werden. So wird die Ausbildung entweder als eine Lehrausbildung mit einer um bis zu zwei Jahren verlängerten Lehrzeit gestaltet oder es werden im Rahmen einer Teilqualifizierung nur bestimmte Teile eines Berufsbildes erlernt. Die integrative Berufsausbildung wird durch geschulte BerufsausbildungsassistentInnen unterstützt und begleitet, um den Ausbildungserfolg sicherzustellen. Die Berufsausbildungsassistenz wird vom Bundessozialamt gefördert. Es werden aber auch die sehr professionellen Strukturen der Arbeitsassistenz und der Clearingstellen herangezogen. Derzeit sind beim Bund 29 integrative Lehrlinge beschäftigt.

CAF-Day 2014 mit Verleihung des CAF-Gütesiegels an die MA 63 – Rückblick

Der CAF (Common Assessment Framework) ist als maßgeschneidertes Instrument des Qualitätsmanagements für den öffentlichen Dienst in Österreich bereits mehr als 180 Mal im Einsatz. Als nationale Koordinationsstelle für den CAF lud das Bundeskanzleramt – Sektion III - Öffentlicher Dienst und Verwaltungsinnovation am 10.12. zum CAF-Day 2014.

Der Höhepunkt des diesjährigen CAF-Days, der in Kooperation mit dem KDZ-Zentrum für Verwaltungsforschung abgehalten wurde, war die feierliche Verleihung des CAF-Gütesiegels "Effective CAF-User" an die MA 63 der Stadt Wien (Gewerbewesen und rechtliche Angelegenheiten des Ernährungswesens), vertreten durch den Leiter, Herrn Mag. Magesacher, und sein Projektteam.

Der CAF-Day 2014 bot ein dichtes Programm. Mag. Ursula Rosenbichler (BKA) beleuchtete die Zusammenhänge von Qualität und Wirkungsorientierung. Mag. Elisabeth Freiberger (Amt der Steiermärkischen Landesregierung) schilderte die Einbettung des CAF in das steirische Reformprogramm. Mag. Thomas Prorok (KDZ) präsentierte einen aktuellen Kurzfilm zum CAF und stellte das weiterentwickelte CAF-Online Tool vor. Den Blick über die Grenzen brachte ein spannender Vortrag zur CAF-Einführung in der Stadtbibliothek zu Berlin. Rund 90 Führungskräfte, QualitätsmanagerInnen und Interessierte aus Bund, Ländern und Gemeinden nutzten die Möglichkeit, sich im Rahmen von Open-Space-Foren aktiv einzubringen und mit ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis in Diskussion zu treten.