Newsletter Nummer 79 / November 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

eine Leistungsschau der österreichischen Bundesverwaltung finden Sie im Bericht zur Wirkungsorientierung 2016. Trotz einer bereits stark verdichteten Darstellung der zugrunde liegenden Daten, steht der Umfang des aktuellen Berichtes sinnbildlich für die breite Palette an Leistungen, die von der öffentlichen Hand insbesondere allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erbracht werden.

Stellvertretend für viele innovative Projekte des Öffentlichen Dienstes wurde das besonders hervorragende Projekt „Open.Heart Project“ der Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg bei der Verleihung des European Public Sector Awards in Maastricht in der Kategorie „Regional Level“ zum Sieger gekürt.

In der jährlichen Publikation "Personal des Bundes" können Sie sich durch die neuen Factsheets einen raschen Überblick über die Entwicklungen im Personalbereich des Bundes verschaffen.

Beste Grüße
Mag. Angelika Flatz
Sektionschefin für den Öffentlichen Dienst und Verwaltungsinnovation

Einigung beim Gehaltsabschluss

Die Bundesregierung vertreten durch die Staatssekretärin Mag. Muna Duzdar, MA und Finanzminister Dr. Hans Jörg Schelling sowie Dr. Norbert Schnedl, Vorsitzender der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, präsentierten am 16. November die Einigung beim Gehaltsabschluss: Konstruktive Verhandlungen führten zu einer Erhöhung von 2,33 Prozent der Gehälter und Zulagen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes.

Aktuelle Daten und Fakten zum Bundespersonal

Die neue Ausgabe der Publikation "Das Personal des Bundes 2017" liegt nun vor. Einige Trends und Kenngrößen im Bundesdienst:

  • Der Frauenanteil steigt weiter und liegt nun bei 41,9 Prozent.
  • Das Durchschnittsalter erhöht sich auf 46,1 Jahre (Privatwirtschaft: 38,3 Jahre).
  • Der Anteil der Frauen in den höchsten besoldungsrechtlichen Einstufungen ist auf 35,2 Prozent gestiegen. Zum Vergleich: 2006 lag dieser Wert bei 27,7 Prozent. 
  • Bundesbeamtinnen und Bundesbeamte traten 2016 mit durchschnittlich 61,7 Jahren in den Ruhestand, was im Vergleich zum Vorjahr (61,2 Jahre) den höchsten Anstieg seit 10 Jahren darstellt.
  • Im Dezember 2016 stehen rund 3.900 Lehrlinge in einem Ausbildungsverhältnis zum Bund bzw. ausgegliederten Einrichtungen.

Die Veröffentlichung bietet sowohl eine Gesamtschau der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, als auch detaillierte Beschreibungen der einzelnen Berufsgruppen innerhalb des Bundespersonals. Themen wie Personalstände, Qualifikationsstruktur und Beschäftigungsverhältnisse werden darin ebenso behandelt wie diverse Kennzahlen nach dem Genderaspekt. Neben den "harten" Daten und Fakten werden im Kapitel 6 die verschiedenen Maßnahmen der Sektion III im Bereich des strategischen Personalmanagements dargestellt. Druckexemplare können unter der E-Mail-Adresse broschuerenversand@bka.gv.at bestellt werden.

Bildungsprogramm 2018 der Verwaltungsakademie des Bundes

Das Bildungsangebot 2018 der Verwaltungsakademie des Bundes deckt vielfältige Wissensgebiete der öffentlichen Verwaltung ab. Sie können sich online über das Kursprogramm informieren. Einen wichtigen Schwerpunkt bildet das Programm zur Vorbereitung auf die österreichische EU-Ratspräsidentschaft im 2. Halbjahr 2018.

Einladung zum „Qualitätsdialog 2017“ am 19.12.2017 

Als nationale Koordinationsstelle für das Qualitätsmanagement-Instrument CAF, lädt Sie die Sektion III Öffentlicher Dienst und Verwaltungsinnovation des Bundeskanzleramtes in Kooperation mit dem KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung - zum „Qualitätsdialog 2017“ ein.

Qualitätsdialog 2017 – Qualität in der öffentlichen Verwaltung
Datum: Dienstag, 19.12.2017
Zeit: 13:00-16:00 Uhr
Ort: Bundeskanzleramt (1010 Wien, Hohenstaufengasse 3, Kassensaal)  

 Im Fokus der Veranstaltung stehen diesmal folgende Themen:

  • Erfolgsrezept des diesjährigen Preisträgers des EFQM European Quality Award: Geriatrische Gesundheitszentren der Stadt Graz
  • Der Qualitätsweg des Landes Steiermark
  • Vorstellung des neuen CAF-Diversität: Für Vielfalt und Gleichstellung in der Verwaltung
  • Gender Mainstreaming & Diversity
  • Podiumsdiskussion: Qualität neu denken – Der Blick in die Zukunft

Bitte um Online-Anmeldung bis 15.12.2017. 

Bericht zur Wirkungsorientierung

Die Evaluierung der im Bundesfinanzgesetz 2016 festgelegten Wirkungsziele und Globalbudgetmaßnahmen durch die Bundesministerien und Oberste Organe ist abgeschlossen. Die Monitoring-Ergebnisse  werden seit 31. Oktober 2017 von der ressortübergreifenden Wirkungscontrollingstelle des Bundes im Bundeskanzleramt auf der interaktiven Website www.wirkungsmonitoring.gv.at sowie im Bericht zur Wirkungsorientierung 2016 zur Verfügung gestellt.

Rückblick: GovLabAustria Stakeholder-Workshop “Transparenz & Partizipation in der Rechtsetzung”

Im Rahmen des GovLabAustria Innovationslabor-Projektes “Transparenz & Partizipation in der Rechtsetzung” soll getestet werden, wie Expertise aus unterschiedlichen Bereichen bestmöglich zusammengeführt und in den Prozess der Rechtsetzung im Sinne eines „Better Regulation“-Ansatzes eingebracht werden kann.

Im Rahmen eines ersten Stakeholder-Workshops kamen am 23.11.2017 über 50 Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Wissenschaft am Impact Hub Vienna zusammen um Bedarfe und Herausforderungen zu diskutieren, Good Practice Bespiele einzubringen und Ideen für erste Musterprozesse gemeinsam zu erarbeiten.
Die Ziele des in Kooperation mit der Interessensvertretung Gemeinnütziger Organisationen (IGO), der Donau Universität Krems und dem Bundeskanzleramt geführten Projektes finden Sie unter  www.govlabaustria.gv.at/projekt/rechtsetzung

Rückblick: EPSA 2017 – Europäischer Verwaltungswettbewerb: Österreich gewinnt! 

Der europäische Verwaltungswettbewerb EPSA 2017 (European Public Sector Award), der diesmal unter dem Motto „An innovative public sector in 2017 – New solutions to complex challenges“ stand, endete am 22. November mit der Preisverleihung in Maastricht.

Der Preis in der Kategorie „Regional Level“ ging an Österreich!
Sieger ist das „Open.Heart Project" der Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg, ein ehrenamtliches Patenschaftsprojekt für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, das bereits im Rahmen des Österreichischen Verwaltungspreises 2017 mit einer Auszeichnung prämiert wurde. In den Kategorien „Supra-Local and Local Level“ und „European and National Level“ gewannen die Projekte „Nordwärts” (Stadt Dortmund, Deutschland) sowie „The Cooperation Fund“  (European Intellectual Property Office).

Drei weitere österreichische Projekte wurden mit einem Best Practice Zertifikat ausgezeichnet:
Kategorie “Supra-Local and Local Level”:

Kategorie “European and National Level”: