Newsletter Nummer 56 / April 2015

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 26. und 27. März fand die alljährliche Bundes-PersonalleiterInnentagung mit mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu den Themenschwerpunkten „Gesundheitsmanagement und Förderung von Arbeitsfähigkeit“ und „Das Besoldungsdienstalter – Neue Systematik der Vordienstzeitenanrechnung im Bundesdienst“ statt. Letzteres wurde in der Dienstrechtsnovelle 2015 weiterentwickelt, deren Begutachtungsverfahren Anfang letzter Woche eingeleitet wurde.

Die elektronische Befragung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundes wurde im März abgeschlossen und knapp ein Viertel der Beschäftigten nutzte diese Gelegenheit, um ihre Sichtweisen mitzuteilen und damit die Zukunft der Bundesverwaltung aktiv mitzugestalten.

Weiters wurde eine Workshop-Reihe der Wirkungscontrollingstelle des Bundes gestartet mit dem Ziel, die Gleichstellungsziele der Ressorts abzustimmen und Cluster zu identifizieren.

Zum Abschluss lade ich Sie ein, einen Blick auf den vor kurzem veröffentlichten Bericht zum Monitoring der BeamtInnen-Pensionen im Bundesdienst zu werfen.

Mit besten Grüßen
Mag. Angelika Flatz
Sektionschefin für den Öffentlichen Dienst und Verwaltungsinnovation

Begutachtung DR-Novelle

Das Begutachtungsverfahren zur Dienstrechtsnovelle 2015 wurde eingeleitet und im Rechtsinformationssystem veröffentlicht.

Monitoring der BeamtInnen-Pensionen im Bundesdienst

Das Monitoring der BeamtInnen-Pensionen im Bundesdienst ist soeben online erschienen. Interessierte finden darin umfangreiches Informations- und Datenmaterial, Kennzahlen sowie grafische Aufbereitungen rund um das Thema Pensionen. Die Veröffentlichung bietet sowohl eine Gesamtschau des Bundes sowie detaillierte Informationen auf Berufsgruppenebene insbesondere zu den Kennzahlen hinsichtlich Pensionsantritte und Pensionsantrittsalter der BundesbeamtInnen.

Nachlese Bundes-PersonalleiterInnentagung, 26. und 27. März 2015

Am 26. und 27. März 2015 fand im Bundesamtsgebäude Radetzkystraße die diesjährige, 23. Tagung der PersonalleiterInnen statt. Nach Eröffnung der Veranstaltung durch Frau Staatssekretärin Mag. Steßl stand zunächst das Schwerpunktthema „Gesundheitsmanagement und Förderung von Arbeitsfähigkeit“ im Fokus. Eine Expertin des BMASK, stellte die europäische Kampagne 2014/15 „Gesunde Arbeitsplätze – den Stress managen“ vor. Aus der Sektion III wurden im Vortrag „(Re)Integration als Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagements“ dienstrechtliche Aspekte zu diesem Themenbereich, Möglichkeiten des betrieblichen Eingliederungsmanagement als auch Angebote von „fit2work“ beleuchtet. Zwei Expertinnen des Landes Steiermark, brachten Praxisbeispiele aus dem betrieblichen Eingliederungsmanagement. Im Anschluss folgte der Programmblock „Das Besoldungsdienstalter – Neue Systematik der Vordienstzeitenanrechnung im Bundesdienst“ mit ExpertInnen der Sektion III und des BMF.

Am 27. März 2014 nutzten die TeilnehmerInnen der Tagung die Möglichkeit zu vertiefenden Gesprächen mit ExpertInnen der Sektion III zu verschiedenen Themen, insbesondere dem Dienst- und Besoldungsrecht. Weiters wurden in einem Zukunftslabor innovative Umsetzungsmöglichkeiten des Talentmanagements in Kleingruppen erarbeitet.

Die Unterlagen der Tagung stehen MitarbeiterInnen des Bundes im Bundesintranet im Bereich Personalmanagement auf www.oeffentlicherdienst.gv.at zur Verfügung

Befragung der MitarbeiterInnen des Bundes

Wie bereits in den Jahr 2007 und 2011 führte auch 2015 die Sektion III des Bundeskanzleramtes in Kooperation mit allen Ressorts und Obersten Organen eine Befragung der MitarbeiterInnen des Bundes durch. Die Befragung fand im März statt. Mehr als 22.000 Bundesbedienstete nutzten die Gelegenheit, ihre Sichtweisen mitzuteilen und damit die Zukunft der Bundesverwaltung aktiv mitzugestalten. Die technische Abwicklung (und damit die Gewährleistung der Anonymität) erfolgt durch die Statistik Austria. Erste Information zu den Ergebnissen auf Bundesebene werden nach der Auswertung durch die Statistik Austria auf http://www.oeffentlicherdienst.gv.at/MAB veröffentlicht. Daran anschließend werden die Ergebnisse in enger Zusammenarbeit der Personalentwicklerinnen und Personalentwickler der Ressorts analysiert und diskutiert, um daraus konkrete Maßnahmen zur Verbesserung und Weiterentwicklung abzuleiten.

Workshop-Reihe zur Abstimmung und Weiterentwicklung der Gleichstellungsziele der Ressorts

Mit der Einführung der wirkungsorientierten Haushaltsführung wurde das Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Ressorts und obersten Organen gesetzlich verankert. Zu diesem Zweck wird in jeder Untergliederung des Budgets ein Wirkungsziel formuliert. Eine Übersicht über die aktuellen Ziele bietet die Gleichstellungsziellandkarte während der Bericht zur Wirkungsorientierung 2014 erste Evaluierungergebnisse dieser Ziele für das Budget 2013 darstellt. Um diese Ziele besser aufeinander abzustimmen, hat die Wirkungscontrollingstelle im Bundeskanzleramt eine Workshop-Reihe begonnen, deren Ziel neben einen Wissensaustausch zwischen den Ressorts auch eine Abstimmung und Weiterentwicklung der Wirkungsziele ist. Der letzte diesbezügliche Workshop fand am 16.3. unter reger Teilnahme von Gleichstellungsbeauftragten und WirkungscontrollerInnen aus den Ressorts im Bundeskanzleramt statt. Im Zentrum stand neben einer besseren Abstimmung der Wirkungsziele auch die Identifikation von Clustern wie beispielsweise „Arbeitsmarkt“ oder „Familie und Beruf“. Eine solche Zusammenstellung von Zielen unterschiedlicher Ressorts kann einerseits die Anstrengungen in bestimmten Bereichen umfassender darstellen, andererseits eröffnet es die Möglichkeit gemeinsam weitere Schritte zu definieren. Zu diesem Zweck wird die Wirkungscontrollingstelle gemeinsam mit den Ressorts in einem nächsten Schritt externe ExpertInnen einladen, die Wirkungsziele der jeweiligen Cluster gesamtheitlich zu diskutieren.

Aktuell: Bewerbungen für den europäischen Verwaltungswettbewerb EPSA 2015 sind noch möglich!

Der European Public Sector Award (EPSA) ist ein renommierter europäischer Verwaltungspreis, der vom Europäischen Institut für öffentliche Verwaltung (EIPA) veranstaltet wird. Heuer steht der EPSA unter dem Motto "The Public Sector as Partner for a Better Society". Auch Projekte, die EU-Förderungen erhalten, sind diesmal speziell angesprochen.

Alle öffentlichen Verwaltungen und deren Kooperationsprojekte sind eingeladen, sich noch bis zum 24. April 2015 zu bewerben. Nähere Informationen finden Sie auf der offiziellen Homepage des EPSA 2015. Bei Interesse am EPSA 2015 steht Ihnen die Abteilung III/9 des Bundeskanzleramtes als nationale Koordinationsstelle gerne als Ansprechpartner zur Seite:

Kontakt:
Mag. Sandra Kastenmeier
Bundeskanzleramt
Referat III/9/a - Verwaltungsinnovation
E-Mail: sandra.kastenmeier-krula@bka.gv.at
Telefon: +43 1 531 15-207435

Aktuell: Auswahlverfahren für GeneralistInnen; Frist: 21.4.2015

Das Europäische Amt für Personalauswahl (EPSO) sucht HochschulabsolventInnen einer beliebigen Studienrichtung. Berufserfahrung ist nicht erforderlich. Die Bewerbungsfrist endet am 21. April 2015 (12.00 Uhr mittags MEZ). Alle Details sind auf der EPSO-Website abrufbar.

Informationsveranstaltungen zum Mobilitätsmanagement für Bundesbedienstete

15. April 2015, 15:00 bis 16:30 Uhr
Bundeskanzleramt Sektion III 
Hohenstaufengasse 3, 1010 Wien, Sitzungssaal 35
(im Erdgeschoß durch den Kassensaal gerade durch)

13. Mai 2015, 15:00 bis 16:30 Uhr
Bundeskanzleramt Sektion III
Hohenstaufengasse 3, 1010 Wien, Sitzungssaal 35
(im Erdgeschoß durch den Kassensaal gerade durch)