Newsletter Nummer 58 / Juli 2015

Sehr geehrte Damen und Herren,

beginnen darf ich mit einer erfreulichen Nachricht: Die Universum Umfrage 2015 unter mehr als 9.000 Studierenden attestiert der Bundesverwaltung eine hohe Attraktivität als Arbeitgeber.

Mit der Verlautbarung im Bundesgesetzblatt Mitte Juni erlangte die Dienstrechts-Novelle 2015 ihre Geltung. Neben Bestimmungen zur Bundesbesoldungsreform 2015 wurden auch Regelungen zum Frühkarenzurlaub geändert. Der „Babymonat“ ist nun auch für gleichgeschlechtliche Paare und Adoptiveltern zugänglich.

In den letzten Wochen fanden mehrere ressortübergreifende Workshops zur Abstimmung der Gleichstellungsziele der Ressorts statt, um eine kohärente Vorgehensweise zu unterstützen. Das zehnte Programmjahr des Cross Mentorings wurde mit einer feierlichen Verleihung der Zertifikate abgeschlossen. Im Herbst startet das neue Programm. Sehen Sie sich hierzu auch unseren Film „10 Jahre Cross Mentoring im Bundesdienst“ an.

Empfehlen möchte ich Ihnen weiters den „Bericht über die wirkungsorientierte Folgenabschätzung 2015“. Er zeigt, dass die 29 evaluierten Regelungsvorhaben der Ressorts – zumindest überwiegend – die anvisierten Wirkungen erreicht haben.

Zum Abschluss lade ich Sie ein, Ihre innovativen Projekte für den Österreichischen Verwaltungspreis 2016 einzureichen. Nutzen Sie die Chance – die Einreichfrist endet am 16. September!

Mit besten Grüßen
Mag. Angelika Flatz
Sektionschefin für den Öffentlichen Dienst und Verwaltungsinnovation

Dienstrechts-Novelle 2015

Am 17. Juni 2015 wurde im Bundesgesetzblatt die "Dienstrechts-Novelle 2015" verlautbart. Insbesondere die überarbeiteten Bestimmungen zur Bundesbesoldungsreform 2015 sind daher bereits mit Rückwirkung zum 12. Februar 2015 in Kraft. Das Gesetzespaket stellt sicher, dass es durch die bereits im Jänner beschlossene Überleitung der aktiven Beamtinnen und Beamten sowie Vertragsbediensteten des Bundes in das neue Gehaltsschema zu keinen Einbußen in der Lebensverdienstsumme kommt. Für neu eintretende öffentlich Bedienstete bringt die vorliegende Gesetzesnovelle insofern eine Verbesserung, als nunmehr vorgesehen ist, den Zivildienst zur Gänze als Vordienstzeit anzurechnen. Neben Änderungen in der Reisegebührenvorschrift sieht die Novelle auch vor, den so genannten Frühkarenzurlaub von einem "Papamonat" in einen "Babymonat" umzuwandeln und damit auch für gleichgeschlechtliche Paare und Adoptiveltern zugänglich zu machen. Demnach haben künftig auch Bedienstete, die in einer gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft leben, einen Rechtsanspruch auf einen unbezahlten Karenzurlaub im Ausmaß von bis zu vier Wochen nach der Geburt eines Kindes. Adoptiveltern können diesen "Babymonat" auch bis zum 2. Lebensjahr des Kindes nachholen, wenn sie das Kind erst später adoptieren beziehungsweise mit der Absicht der Adoption in unentgeltliche Pflege nehmen. Weitere Informationen finden Sie in den Detailunterlagen.

Studierende: Bundesdienst ist attraktiver Arbeitgeber

Bei der Universum Umfrage 2015 betreffend attraktiver österreichischer Arbeitgeber wurden über 9.000 Studierende befragt. Sowohl im Bereich „Business/Commerce“ als auch im Bereich „Engineering/IT“ erreichte die Bundesverwaltung den respektablen Platz 38 unter den Top 100 Unternehmen. Weitere Informationen:  http://universumglobal.com/rankings/austria/student/2015/engineering-it/

Österreichischer Verwaltungspreis 2016

Am 10. Juni 2015 erfolgte im Rahmen einer vielbeachteten Auftakt- und Informationsveranstaltung der Startschuss für den Österreichischen Verwaltungspreis 2016. Zukunftsweisende Projekte der Gemeinden, Länder und der Bundesverwaltung werden bei diesem Wettbewerb prämiert. Teilnehmende Verwaltungen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten die Gelegenheit, ihre exzellenten Leistungen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Alle öffentlichen Verwaltungen Österreichs sind eingeladen, sich mit ihren innovativen Projekten in folgenden Kategorien zu bewerben:

  1. Moderne Steuerung
  2. Dienstleistungen in neuem Design
  3. Innovative Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern
  4. Gender, Diversity und Integration

Die feierliche Preisverleihung erfolgt im Frühjahr 2016 durch Frau Staatssekretärin Mag. Sonja Steßl. Nähere Informationen zu den Kategorien und zum Ablauf finden Sie in unserem Informationsfolder.

Bewerbungen sind ausschließlich online möglich. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Projekteinreichung

Nutzen Sie die Chance und bewerben Sie sich bis 16. September 2015 mit Ihren innovativen Projekten!

Cross Mentoring im Bundesdienst

Am 17. Juni 2015 fand die Abschlussveranstaltung des Cross Mentoring Jubiläumsjahres 2014/15 statt. Nach einigen interessanten und humorvollen Berichten von Mentoringtandems, die Einblicke in ihr gemeinsames Jahr boten, wurden als feierlicher Höhepunkt die Teilnahmeurkunden überreicht. Im Anschluss nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit sich noch einmal auszutauschen und zu vernetzen.

In dem von der Sektion III produzierten Film „10 Jahre Cross Mentoring im Bundesdienst“ sprechen Mentorinnen, Mentoren und Mentees über die Mentoringarbeit, ihre Eindrücke und Erfahrungen.

Wirkungsorientierung: Clusterworkshops „Gleichstellung“

Die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein zentrales Ziel der Bundesregierung und nimmt damit auch eine wichtige Rolle im Rahmen der Wirkungsorientierung ein.

Die Wirkungscontrollingstelle des Bundes, zu deren Aufgaben gemäß Bundesministeriengesetz auch die Koordination der nationalen Gleichstellungsziele gehört, führt derzeit ressortübergreifende Workshops zu den in der Gleichstellungslandkarte 2014 definierten Gleichstellungsclustern (Arbeitsmarkt, Beruf und Familie, Gesundheit, Gewaltschutz, Gleichstellung in Entscheidungsprozessen, Infrastruktur und Umwelt, Rechte und Rechtssicherheit sowie Sensibilisierung und Kompetenzentwicklung) durch. Ziel dieser Workshops ist es, die Abstimmung der Gleichstellungsziele zwischen den Bundesministerien und obersten Organe im Sinne einer Gesamtstrategie zu ermöglichen und die Ressorts bei der qualitativen Weiterentwicklung von Wirkungszielen, Maßnahmen und Kennzahlen zu begleiten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Definition übergeordneter Indikatoren zur Messung der Zielerreichung in den Clustern unter besonderer Berücksichtigung internationaler Entwicklungen.

Bericht über die wirkungsorientierte Folgenabschätzung 2015

Der Bericht über die wirkungsorientierte Folgenabschätzung 2015 wurde am 29. Mai 2015 an den Nationalrat übermittelt.

Es konnten nunmehr zum zweiten Mal Ergebnisse der internen Evaluierungen von Regelungsvorhaben und sonstigen Vorhaben der Ressorts und obersten Organe öffentlich zugänglich gemacht werden. Bei 24 der 29 evaluierten Vorhaben traten die erwarteten Wirkungen zur Gänze ein. Bei den übrigen 5 Vorhaben konnte die Zielsetzung zumindest überwiegend erreicht werden.

Bei dem Bericht handelt es sich um Bewertungen (Evaluierungen), durchgeführt von den haushaltsleitenden Organen, zusammengefasst, dargestellt und visualisiert durch die Wirkungscontrollingstelle des Bundes im Rahmen des Wirkungsmonitorings. Das Ergebnisdokument gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Abschnitt, der als Druckversion vorliegt, wird in erster Linie der Erfolg der mit den Vorhaben verfolgten Zielsetzungen dargestellt. Zudem werden die mit den Vorhaben verbundenen finanziellen und weiteren wesentlichen Auswirkungen in relevanten Politikfeldern beleuchtet sowie etwaige identifizierte Verbesserungspotentiale aufgezeigt. Im Rahmen des ausschließlich elektronisch verfügbaren zweiten Teils, erfolgt eine detaillierte Darstellung der Evaluierungsergebnisse.

Informationsveranstaltungen zum Mobilitätsmanagement

15. Juli 2015, 15:00 bis 16:30 Uhr
Bundeskanzleramt Sektion III
Hohenstaufengasse 3, 1010 Wien, Sitzungssaal 35
(im Erdgeschoß durch den Kassensaal gerade durch)