Flexibilisierung – sicher besser!

Das Bundesamt für Wasserwirtschaft dient als Pilotprojekt zur Anwendung der Flexibilisierungsklausel nach §17a BHG.

Das Bundesamt für Wasserwirtschaft (BAW) ist als vorgelagerte Dienststelle des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) in die Planung und Umsetzung wasserwirtschaftlicher Ziele eingebunden.

Kernaufgaben

  • Schutz der Gewässer
  • Sicherung eines ausgeglichenen Wasserhaushaltes
  • Schutz des Menschen vor dem Wasser
  • Mitgestaltung internationaler Entwicklungen im Bereich der Wasserwirtschaft
  • Schaffung eines Wasserbewusstseins

Fünf Institute stellen ihre Expertise in den Kernbereichen

  • Ökologie der fließenden und stehenden Gewässer,
  • Flusswasserbau und Messflügelkalibrierung (siehe Webseite der BAW),
  • Grundwasserschutz und –neubildung,
  • Fischereiökologie und Strukturplanung,
  • gewässerverträgliche Fischproduktion

zur Verfügung.

Kundenkreis

Gesetzesauftrag: Bund, Länder, Gemeinden, Landwirtschaftskammern, Magistrate, Normungsinstitute

Private: ÖBB, Via Donau, ASFINAG, Österreichische Bundesforste (ÖBF), Verbände und Vereine, Firmen

Wissenschaft: nationale und internationale Netzwerke

Bundesamt_wasserwirtschaft Luftaufnahme der Wiener Wasserzone (Foto: Christian Rösner)

Kundenorientierung

Servicestelle für alle durch interne Vernetzung, maßgeschneiderte Problemlösungen und laufende Beratung

Qualitätssicherung

Fachbereich: Zertifizierung im Bereich der Geräte für die Wassermengenerhebung zur Berechnung von Schadstofffrachten der Fließgewässer beziehungsweise als Grundlage für wasserbauliche Maßnahmen

Verwaltungsbereich: gesicherte Nachvollziehbarkeit durch prozessgesteuerte Organisation

Innovationsprojekt

Als Musteramt Pilotprojekt zur Flexibilisierungsklausel Paragraf 17a BHG seit 2000. Innovatives Element: Verknüpfung der gesamten Ressourcenverantwortung mit der Ergebnisverantwortung beim Dienststellenleiter mittels Zielvereinbarungen.

Steuerung

Methode: Saldenorientierte Budgetierung. Positive Saldendifferenzen verbleiben bei der Organisationseinheit (Auszahlung von Prämien, Modernisierung des Geräteparks, Standortinvestitionen; verstärkte Investitionsmöglichkeiten in Richtung outcome-orientierte Projekte).

Instrumente: Kostenrechnung, Controlling, Leistungskennzahlen (Balanced Scorecard); seit 2000 erfolgreich eingeführt;

Ergebnisse: Statusänderung von der reinen Mitwirkung an Fachprojekten in Richtung Steuerung; Erhöhung des Eigenanteiles bei Standortinvestitionen; flexible Gestaltung des Bereiches Mitabeiterinnen- und Mitarbeitermotivation; Steigerung der individuellen Selbstverantwortung.