24.6.2013 Bundesministerin Heinisch-Hosek: Mentoring im Bundesdienst ermöglicht individuelle Förderung von Frauenkarrieren Positive Bilanz zum Cross Mentoring Programm des Bundes 2012/2013

 

"Das Ziel einer egalitären Gesellschaft, in der alle die gleichen Chancen haben, ist noch nicht erreicht. Als Frauenministerin ist mir klar, dass wir an der tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern noch weiterhin hart arbeiten müssen. Auf dem Weg zur beruflichen Gleichstellung kann Cross Mentoring ein wichtiges Instrument sein, um Frauenkarrieren gezielt zu unterstützen", sagte die Ministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst, Gabriele Heinisch-Hosek, bei der Abschlussveranstaltung des Cross Mentoring Programms für den Bundesdienst 2012/2013. Die feierliche Überreichung der Teilnahmeurkunden durch die Ministerin fand heute, Montag, in den Räumlichkeiten des Frauenministeriums im Palais Dietrichstein statt.

Das Cross Mentoring Programm des Bundes ist aus mehreren Gründen ein besonderes Instrument der Personalentwicklung. Zum einen, weil daraus Netzwerke über Ressortgrenzen hinweg entstehen, die oft nach Ende des Mentoringjahres erhalten bleiben. Zum anderen ermöglichen die persönlichen Kontakte zwischen der Mentorin oder dem Mentor und dem Mentee einen individuellen Erfahrungsaustausch. Know-how wird dadurch auf ganz andere Art vermittelt, als es in einem Seminar oder Lehrgang möglich wäre", so die Ministerin.

Das Cross Mentoring Programm ermöglicht es jungen Frauen im Bundesdienst, ressortübergreifend neue Impulse und Erfahrungen zu sammeln. Dabei steht ihnen jeweils ein Mentor oder eine Mentorin zur Seite. Diesmal waren es 44 Paare, die sich während eines Jahres regelmäßig getroffen haben. Daneben gab es mehrere Netzwerktreffen und Diskussionsrunden in Peergroups zu Themen wie Mobilität im Bundesdienst oder Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das Programm zielt darauf ab, Frauen individuell zu fördern, sie auf neue berufliche Positionen vorzubereiten und Kontaktnetzwerke aufzubauen.

"Ich selbst habe auch sehr positive Erfahrungen mit Mentoring-Programmen gemacht. Mit meinen Mentees bin ich noch heute in Kontakt", sagte die Frauenministerin. "Ein großer Vorteil ist außerdem, dass immer beide Seiten profitieren. Nicht nur die Mentees, auch die Mentorinnen und Mentoren haben die Gelegenheit, Problemstellungen aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten", so Heinisch-Hosek. Diese Bilanz spiegelte sich auch in den Erfahrungsberichten des Jahrgangs 2012/2013 wieder. "Abschließend möchte ich mich bei allen bedanken, dass sie mit so viel Engagement am Programm teilgenommen haben. Wenn die entstandenen Netzwerke weiter bestehen bleiben, ist damit bereits ein wichtiges Ziel erreicht", schloss die Bundesministerin.

Fotos sind auf der Fotoservice-Seite des Bundespressedienstes online verfügbar.

Rückfragehinweis:
Dr. Julia Valsky
Pressesprecherin der
Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Telefon: + 43 1 531 15-202149
julia.valsky@bka.gv.at