30.10.2017 Rückschau auf Bewährtes als Impuls für die Zukunft

Eine Rückschau auf Bewährtes deutet oftmals den richtigen Weg in die Zukunft und gibt Impulse für eine nachhaltige Weiterentwicklung des Bestehenden. Dies kann kleinere Optimierungen bestehender Prozesse ebenso umfassen wie die Einführung grundsätzlich neuer Handlungsprinzipien. Ein solches ist der Leitgedanke, staatliche Handlungen primär über ihre Wirkungen zu steuern und zu messen, wie mit der wirkungsorientierten Verwaltungsführung vor knapp fünf Jahren in Österreich eingeführt. In der Folge haben kontinuierliche Prozessoptimierungen und Qualitätssteigerungen sichergestellt, dass Effizienz und Effektivität dieses Instruments fortwährend ausgebaut werden konnten. (Sektionschefin Mag. Angelika Flatz)

Die Einführung der Wirkungsorientierung und ihre Entwicklung ist nicht mit einem Glockenschlag zu Ende, sondern versteht sich als permanenter Prozess, dessen grundlegende Zielsetzungen jedoch unverändert bleiben: Die Wirkungsorientierung stellt staatliches Handeln auf intendierte Wirkungen ab, bindet die Öffentlichkeit über systematische und kontinuierliche Informationen ein und unterstützt als evidenzbasierter Beitrag zum Diskurs die politische Handlungsmacht. Dies kann jedoch nur erreicht werden, wenn die jeweiligen Qualitätsansprüche entsprechend hoch angesetzt werden. Daher freut es mich, dass hier das Niveau aufs Neue merkbar gestiegen ist. Es verdeutlich die Bereitschaft von den besten Ergebnissen der Vergangenheit zu lernen und den gemeinsamen Willen, die Potentiale dieses zeitgemäßen Steuerungsansatzes weiter auszuschöpfen. Dank des unermüdlichen Einsatzes von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus allen Teilen der österreichischen Bundesverwaltung ist dieser kontinuierliche Fortschritt möglich. 

Der für das Budgetjahr 2016 nun vorliegende Bericht zur Wirkungsorientierung ist eine Tätigkeitsdarstellung beziehungsweise Leistungsschau der österreichischen Bundesverwaltung. Trotz einer bereits stark verdichteten Darstellung der zugrunde liegenden Daten, steht der Umfang des aktuellen Berichtes aber auch sinnbildlich für die breite Palette an Leistungen, welche von der öffentlichen Hand, insbesondere allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erbracht werden. Sie sind es, deren Handeln Wirkungen erzielt und die damit aktiv für eine erfolgreiche Zukunft unseres Landes arbeiten.

Kommentar von Sektionschefin Mag. Angelika Flatz
Leiterin der Sektion III im Bundeskanzleramt – Öffentlicher Dienst und Verwaltungsinnovation